Schulsozialarbeit

Seit 2013 hat der Perspektive Bildung e.V. an mittlerweile 4 Kölner Grundschulen die Aufgabe der kommunalen Schulsozialarbeit übernommen. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Schulen, die auch die offene Ganztagsschulgestaltung und -entwicklung in Kooperation mit dem Perspektive Bildung e.V. durchführen.

Schulsozialarbeit versteht sich als eigenständiger, nicht schulischer Auftrag zur Verbesserung der Lebensweltorientierung von Kindern innerhalb der gesamten Schule und des Stadtteils. Handlungsgrundlagen beziehen sich auf die "Konzeption der kommunalen Schulsozialarbeit in Köln" (04/2012) und des RdErl. des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW vom 23.01.2008 "Grundlagen zur Beschäftigung von Fachkräften für Schulsozialarbeit NRW".

Schulsozialarbeit begreift die Kooperation von Jugendhilfe und Schule als Chance, die Lebens- und Entwicklungsbedingungen von Kindern wechselseitig und nachhaltig zu ergänzen und zu verbessern. Der Gedanke, Entwicklungsmöglichkeiten zu verbessern, Krisen zu lösen, das soziale Zusammenleben zu fördern und tragfähige Zukunftsperspektiven zu schaffen, steht als Grundlage allen Handelns im Vordergrund.

Ziele von Schulsozialarbeit sind:

  • Abbau sozialer Benachteiligungen und individuellen Beeinträchtigungen
  • Vermeidung und Korrektur negativ verlaufender schulischer und persönlicher Lebensläufe
  • Stärken und Neigungen entdecken und entfalten
  • Förderung einer schülerfreundlichen Lern- und Lebensumwelt
  • Lebensweltorientierung geben und entwickeln

Die Schulsozialarbeit agiert mit einer Vielzahl von Ansätzen und spezifischen Teilkonzepten, wie zum Beispiel:

  • Beratungsangebote
  • Krisen- und Gewaltprävention
  • Partizipationsangebote
  • Sport- und pädagogische Freizeitangebote
  • Mädchen- und Jungenarbeit
  • Eltern- und Schülercafes
  • Soziale Gruppenangebote

Die gemeinsame Bildungs- und Erziehungsarbeit von Jugendhilfe und Schule setzt in diesem Kooperationsverbund voraus, dass die Familien und Schülerinnen und Schüler als gleichwertige Partner in der Ausgestaltung wahrgenommen und einbezogen werden.